Potenziale

In den kommenden Jahren soll weltweit eine große Zahl an Offshore-Windparks gebaut werden. Auf den dafür vorgesehenen Wasserflächen existiert teils ein erhebliches Energiepotenzial durch Meereswellen.

 

Durch eine Kopplung der beiden Energieformen würde nicht nur der Gesamtenergieertrag erhöht, sondern auch geglättet. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Ertragsverlauf der Wellenenergie einen zeitlichen Versatz zur Windenergie aufweist. Vereinfacht beschrieben: Wenn der Wind einsetzt dauert es eine Zeit, bis sich die Wellen aufbauen und wenn der Wind aussetzt, so laufen die Wellen teils noch lange nach. In einer Studie der Stanford-Universität aus dem Jahr 2010 konnte für einen amerikanischen Standort nachgewiesen werden, dass bei einem gekoppelten Energiepark ca. 20% höhere Erträge bei gegebener Leitungskapazität abgeleitet werden können als bei einem reinen Windpark. Gemeinsam genutzte Infrastruktur, wie z.B. Seekabel und Umspannwerke wären besser ausgelastet, wodurch die anteiligen Kosten für den Energietransport sinken würden.

 

 

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